ICH SEIN. FAMILIE SEIN.

 UM ALS FAMILIE BEWUSST UND AUTHENTISCH LEBEN ZU KÖNNEN, MÜSSEN WIR ZUALLERERST UNS SELBST BEGEGNEN UND UNS EHRLICH FRAGEN, WER WIR OHNE LABEL UND MASKEN EIGENTLICH SIND. ALS MENSCH UND ALS MUTTER. 

Ich bin Constance, die Frau hinter Mindful Authentic Parenting.

ElternSein ist für mich keine Aufgabe, keine Rolle und keine weitere Skala, an der sich bemessen lässt, wie viel Erfolg wir im Leben haben. Für mich birgt das Leben als Mutter die unvergleichliche Chance mir selbst zu begegnen. So, wie ich wirklich bin: mit allen Ecken und Kanten, Freuden und Befürchtungen. Mit allen Stärken und vermeintlichen Schwächen. Offen. Ehrlich. Radikal.

Als ich 2015 Mama zweier wunderbarer, aber auch so unfassbar bedürftiger kleiner Jungs wurde, war mein fein säuberlich geordnetes Leben, wie ich es kannte, für immer vorbei. Ich versuchte, die perfekte Mama zu sein, so wie ich mir es immer ausgemalt hatte. Geduldig, witzig, empathisch. Tatsächlich hatte ich aber eine Realität, die geprägt war von Überforderung, Wut und Hilflosigkeit. ​Irgendwann erkannte ich, dass ich nicht mein eigenes ElternSein lebte, sondern das tat, was man vermeintlich von mir erwartete. Ich versuchte, Allen und Allem gerecht zu werden, wollte die perfekte Mama sein. Und verleugnete dabei mich selbst! Denn blöderweise war ich weit entfernt von perfekt, schon immer. Ich war und bin Mensch. Mit meiner eigenen Story, meinen Verletzungen und Bedürftigkeiten. Das anzuerkennen, mir meine Imperfektion zu erlauben und der Mensch zu sein, der ich im tiefsten Inneren bin, war und ist die bisher größte Herausforderung meiner Mutterschaft.

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MEIN HINTERGRUND

MINDFUL AUTHENTIC PARENTING hilft mir inzwischen, mich selbst und mein Mindset jeden Tag wieder neu auszurichten. Es erdet und erinnert mich daran, wer ich bin und was wirklich zählt für mich. Bewusstheit und Authentizität sind zu wichtigen Aspekten unseres Familienlebens geworden und helfen mir, mir selbst, meiner Familie und unseren Herausforderungen immer wieder neugierig, unvoreingenommen und möglichst liebevoll zu begegnen. Das klappt nicht immer, aber immer öfter. ;-)

Interkulturelle Kommunikation

Begegnung ist wohl das Thema meines Lebens: ich liebte es schon immer Menschen zu begegnen, schon als kleines Kind. Ich redete viel und fragte viel. Ich wollte verstehen, wie die Menschen ticken, wie sie die Welt wahrnehmen, was sie denken und fühlen - über sich und Andere. Später studierte ich Interkulturelle Kommunikation und habe bis Ende dreißig als Trainerin und Coach viele Jahre lang Menschen darin unterstützt einander zu begegnen. Doch erst als ich Mama wurde, verstand ich, welche Begegnung eigentlich die allerwichtigste im Leben ist: die mit mir selbst! Mir wurde klar, dass ich meinen Kindern nur dann wirklich eine "gute" Mutter sein konnte, wenn ich mir selbst den nötigen Raum gebe, meinem Inneren zu begegnen: ehrlich, liebevoll und annehmend. 

Friedvolle

Elternschaft

Ich begann, mich intensiv mit evidenzbasierter Achtsamkeit und Meditation zu beschäftigen, ließ mich in der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ausbilden und verfolgte nebenbei ein Studium zur Erziehungs- und Entwicklungsberaterin. Schließlich landete ich im Mindful Parenting, das mir genau den Mix aus Praktiken anbot, die ich für mein ElternSein so dringend benötigte. Tools, die mir wirklich halfen, auch in stressigen Momenten gut mit mir selbst verbunden zu sein, meinen Kindern gegenüber auch im Konflikt neugierig, offen und vor allem liebevoll zu bleiben, und dadurch unseren Alltag so oft es geht möglichst gelassen und kreativ zu bewältigen. Meine Haltung veränderte sich, mein Selbstbild veränderte sich, unser Alltag veränderte sich. 

Meditation 

und Yoga

Und plötzlich konnte ich viel mehr die Mama sein, die ich immer sein wollte: wild, verrückt, entspannt und ziemlich frei (Naja... meistens zumindest ;-))

Es folgten Meditations-Retreats, weitere Achtsamkeitskurse, eine Lehrerausbildung in Yin Yoga bei Vira Drotbohm und schließlich eine Ausbildung und Zertifizierung zur Achtsamkeitslehrerin für Eltern. Das von Jörg Mangold, einem deutschen Achtsamkeitslehrer und -autor, Psychotherapeut und Facharzt f. Kinder- und Jugendpsychiatrie entwickelte Programm MCP® - Mindful Compassionate Parenting bildet die didaktische Basis meiner Arbeit. Und hier scheint sich vorerst der Kreis zu schließen, denn ich kann im Hier und Jetzt genau das tun, was mir schon immer am Herzen liegt: Menschen zu begegnen.